Wir helfen Ihnen mit einer Corona-Exit-Strategie

Die aktuelle Corona-Situation verändert das Business radikal

fischerAppelt, performance zeigt an dieser Stelle auf, wie eine erfolgreiche Corona-Exit-Strategie aussehen kann. Aus jedem Kanal-Blickwinkel veröffentlichen wir hier in den kommenden Tagen Taktiken für die Herausforderungen, denen wir aktuell gegenüberstehen.

Wir möchten gerne einen Beitrag leisten und helfen!

Dr. Pascal Volz, Geschäftsführer fischerAppelt, performance

Individuelle (Post)-Corona-Digital-Marketingstrategie Beratung

Wir möchten gerne einen Beitrag leisten und helfen: Daher bieten wir allen Unternehmen eine kostenlose und unverbindliche, 30-minütige telefonische Beratung für die ganz persönliche (Post)-Corona-Digital-Marketingstrategie an.

Jetzt Kontakt aufnehmen!

SEO | SEA | Social Media | CRM | Branding |
Performance & Sales | Internationalisierung

Teil 1: SEO – Mehr Conversions durch Suchmaschinen

Eine Bestandsaufnahme

Das Suchvolumen rund um Corona ist in den letzten Wochen explodiert. Seit Ende Februar zeigt die Kurve zu allen mit dem Corona-Virus in Bezug stehenden Suchen in Google Trends steil nach oben.

Die Menschen haben das Bedürfnis, sich so oft wie möglich über alle Neuigkeiten zum Thema zu informieren und konsumieren verstärkt Nachrichten im Internet – eine neue Situation, von der vor allem Publisher stark profitieren. 

Kann jedes Unternehmen auf diesen Zug aufspringen? Das gestaltet sich eher schwierig, denn die News werden von den großen Publishern dominiert, und gleichzeitig legt Google bereits seit einiger Zeit bei Suchanfragen aus dem Bereich Medizin auf den Ergebnisseiten den Fokus auf vertrauenswürdige Quellen: Gemäß dem E-A-T-Grundsatz werden im Rating einer Website die drei Faktoren Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness bewertet und zugrunde gelegt.

Für generische Suchanfragen im Zusammenhang mit Corona ist es noch schwieriger, die eigene Website zu platzieren, denn Google legt hierzu wichtige Themen sogar selbst fest.

Generell lässt sich für die letzten Wochen feststellen, dass Suchanfragen in den Bereichen Gesundheit, Nachrichten und Finanzen gestiegen sind, während das Suchvolumen in anderen Bereichen und insbesondere für Reisen & Mobilität stark zurückgegangen ist.

Verlierer in der Corona-Krise

Auch wenn Ihre Brand nicht ausgerechnet so heißt wie das Virus, welches Auslöser der aktuellen Krise ist, hat die derzeitige Situation und die damit verbundenen gesellschaftlichen Einschränkungen große Auswirkungen auf Ihre wirtschaftliche Situation.

Das geänderte Kaufverhalten trifft entsprechend z. B. Reiseanbieter, aber auch Car Sharing-Unternehmen und Fitnessstudios sehen sich aufgrund des zwangsläufig geänderten Freizeitverhaltens großen Problemen gegenüber.

Das Online-Magazin Adzine berichtet beispielsweise von einer Befragung, in der jeder Fünfte angab, aufgrund des Corona-Virus bereits geplante, größere Anschaffungen erst einmal zu verschieben – von Autos und Elektronikartikeln über Urlaubsreisen bis hin zu Möbeln oder Smartphones. Aufgeschoben bedeutet allerdings nicht aufgehoben: Die Deutschen beschäftigen sich auch weiterhin mit diesen geplanten Anschaffungen – und dies vor allem online.

6 SEO-Maßnahmen für die Top-Position nach der Krise

Gerade wenn aktuell keine Produkte oder Dienstleistungen offline oder online verkauft werden können, helfen Marketing-Maßnahmen wie Suchmaschinenmarketing (SEA) oder Paid Social nicht weiter. Deshalb ist dies der richtige Zeitpunkt, in SEO zu investieren. Wer jetzt in SEO investiert, sieht in sechs bis zwölf Monaten die Ergebnisse – also dann, wenn die Krise (hoffentlich) überstanden ist.

1. Umfassende Seitenanalyse

Wir empfehlen, die Zeit für eine ausführliche Seitenanalyse zu nutzen. Dabei wird die Website auf verschiedenste SEO-Faktoren vom technischen Setup bis hin zu den Backlinks geprüft: Wie wird die Seite in den Google-Suchergebnissen dargestellt? Welches Potenzial bieten die zahlreichen Google Snippets? Wie schnell sind die aktuellen Ladezeiten? Anschließend kann die Website holistisch optimiert werden – mit dem primären Ziel, besser in Suchmaschinen zu ranken und resultierend mehr Traffic, Leads, Conversions und Umsatz zu generieren.

2. Content Review

Auch ein Content Review ist sinnvoll. Basierend auf dieser Bestandsaufnahme der aktuellen Website kann eine sinnvolle Erweiterung mit neuen Inhalten geplant und umgesetzt werden. Der Fokus sollte dabei stets zielgerichtet auf den Bedürfnissen potenzieller Kunden und Bestandskunden liegen.

3. Local SEO

Unternehmen mit Ladengeschäften oder Restaurants sollten ihr Local SEO analysieren und optimieren. Google My Business (GMB) bietet breitgefächerte Möglichkeiten und regelmäßig neu ausgerollte Features, potenzielle Kunden zusätzlich im lokalen Bereich auf sich aufmerksam zu machen und sich bestmöglich zu präsentieren – ohne zusätzliches Budget einsetzen zu müssen. 

So hat Google zuletzt seine strengen Namensregelungen für bestimmte Branchen gelockert. Betreiber von Restaurants und Läden dürfen nun Namenszusätze wie “Lieferservice” und “Außer Haus-Verkauf” mit in das Business-Profil aufnehmen, um so Ihre Kunden über die neuen, vorübergehenden Services zu informieren.

4. Eigene Inhalte produzieren

Was oft aufgrund von Terminengpässen und anderen Prioritäten nachgeordnet wird, kann jetzt angegangen werden: Nutzen Sie die Zeit, um gegebenenfalls besser verfügbare Ansprechpartner zu finden, um Interviews zu führen und somit uniquen Content zu kreieren. Mit dem richtigen Konzept, sowohl in Bewegtbild als auch in Text, kann das Interview eine Verbesserung Ihrer Sichtbarkeit in Suchmaschinen erzeugen.

5. Linkbuilding vorantreiben

Wann haben Sie sich zuletzt um Linkbuilding gekümmert? Nutzen Sie die Zeit, um Ihr Backlink-Profil zu stärken, zu optimieren und eine individuelle Strategie aufzusetzen! Denn Backlinks sind nach wie vor ein enorm wichtiger Rankingfaktor.

6. Von offline zu online

Organisatoren und Veranstalter von Events, Kongressen, Konzerten usw. können bereits geplante Events in Suchmaschinen als verschoben oder abgesagt kennzeichnen. Google stellt hierfür ein spezifisches Markup zur Verfügung, damit Nutzer sehen, welche Events noch stattfinden und welche in die Zukunft verschoben wurden. Eine gute Möglichkeit, um für Ihre Zielgruppe, aber auch für den Google-Algorithmus, seriös und informativ zu bleiben. Wenn Sie infolge der Krise auf virtuelle Veranstaltungen umplanen, sollten Sie auch diese entsprechend mit dem neuen “virtuellen Markup” auszeichnen.

Welche der Maßnahmen wollen Sie angehen? Wir unterstützen Sie gern dabei und helfen Ihnen mit unserem Know-how, sich für die Zeit nach der Krise in die bestmögliche Ausgangsposition zu bringen!

Jetzt Kontakt aufnehmen!

SEO | SEA | Social Media | CRM | Branding |
Performance & Sales | Internationalisierung

 

Gewinner in der Corona-Krise

Auf der anderen Seite gibt es eine Reihe von Unternehmen, die von der Krise profitieren, weil ihr Business durch die aktuelle Situation gar nicht betroffen ist oder sogar einen Aufschwung erlebt. Das sind vor allem diejenigen, die in den letzten Jahren in die Digitalisierung ihres Unternehmens investiert haben oder aber Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die digital vertrieben und genutzt werden. Dazu zählen z. B. Lebensmittellieferanten, digitale Fitnessangebote und Fitness-Apps, digitale Lernangebote, digitale Events und Unterhaltungsangebote, aber auch Verlage für (digitale) Bücher und Zeitschriften.

3 SEO-Maßnahmen, mit denen Sie in Top-Position bleiben

1. Traffic-Bringer stärken

Auch wenn die Besucherzahlen Ihrer Website gerade neue Rekorde brechen, lohnt es sich dafür zu sorgen, dass dieser Trend auch anhält, wenn den Nutzern wieder mehr Alternativen zur Verfügung stehen. Eine Analyse der best performenden Landingpages in Bezug auf organischen Traffic liefert wichtige Anhaltspunkte: Welche Keywords verzeichnen vermehrtes Interesse, sorgen für den aktuellen Traffic-Anstieg und damit für (Neu-)Kunden?

Sobald die aktuellen Gewinner identifiziert sind, sollte das Wettbewerbsumfeld in den Suchergebnissen genauestens analysiert werden. Welche Wettbewerber ranken vor der eigenen Landingpage? Was machen sie eventuell anders? Lassen sich Ideen für die eigenen Webseiten adaptieren und auf das eigene Produkt zuschneiden? Hierbei sollte bewertet werden, wie gut der Nutzer auf der Seite abgeholt und die Suchanfrage beantwortet wird. In welchem Umfang ist Text beim Wettbewerber implementiert? Welche Snippets werden genutzt und bietet die Landingpage Potenzial für weitere Auszeichnungen mit Markups?

Basierend auf diesen Informationen kann die eigene Landingpage angepasst werden. Insbesondere frischer Content ist für Suchmaschinen ein Indikator dafür, dass die Webseite (weiterhin) eine hohe Relevanz hat und stets up to date gehalten wird.

2. Linkbuilding-Chance ergreifen

Der aktuelle Fokus der Medien auf bestimmte Branchen eignet sich hervorragend zum Linkbuilding! Journalisten freuen sich über passende Inhalte und ganz sicher auch darüber, in Zeiten des Corona-Virus von positiven Ereignissen berichten zu können. Mit Daten, die beispielsweise den hohen Anstieg der Zugriffe auf Ihre Online-Kurse belegen, werden Inhalte geschaffen, die niemand anderes bieten kann. So präsentieren Sie sich gleichzeitig als relevanten Anbieter dieser Services. Veröffentlichen Sie also proaktiv eigene Daten, die Verbreitungspotenzial haben und bieten Sie sich als Interviewpartner an. So können Sie neben der gewonnenen Reichweite gleichzeitig Ihr Backlink-Profil stärken und die Autorität ihrer Seite steigern.

3. Google Features nutzen

Bieten Sie bereits seit längerem – nun aber eventuell noch verstärkt – virtuelle Events an? Nutzen Sie auf jeden Fall die spezielle Auszeichnung von schema.org für Events. So ist eine prominente Sichtbarkeit Ihrer Veranstaltungen in den Google-Suchergebnissen sichergestellt. Ihre Webinare, Online-Coachings, Online-Fitnesskurse usw. erlangen so mehr Aufmerksamkeit und werden von einer (noch) breiteren Masse wahrgenommen. Auch bereits von Ihrem Service oder Produkt überzeugte Kunden werden Ihnen so kontinuierlich die Treue halten.

Sie sind über den plötzlichen Aufschwung Ihres Business erfreut und überwältigt gleichermaßen? Wir unterstützen Sie gern dabei, das Optimum herauszuholen!

Kontaktieren Sie uns jetzt!

SEO | SEA | Social Media | CRM | Branding |
Performance & Sales | Internationalisierung

*https://www.adzine.de/2020/03/medienkonsum-und-kaufverhalten-verlierer-und-gewinner/

Teil 2: Digital Media

Eine Bestandsaufnahme: Wie sich der Media-Bereich und das Verhalten der Nutzer gerade ändern

Der Online-Nachrichtenkonsum der Bevölkerung ist in den letzten Wochen um ein Vielfaches gestiegen. Für Publisher ergibt sich daraus eine sehr gute Ausgangssituation, da gerade viel mehr Nutzer ihre Inhalte wahrnehmen (siehe Abbildung 1) und die Anzahl der Werbeplätze auf ihren Webseiten steigt.

Abbildung 1:

Quelle: https://de.statista.com/statistik/studie/id/71659/dokument/auswirkungen-des-coronavirus-auf-die-medienbranche/#

Für Werbetreibende ergeben sich damit wiederum mehr Möglichkeiten (mehr) Aufmerksamkeit zu gewinnen und ihre Produkte oder Dienstleistungen zu einem besseren Preis-Leistungsverhältnis zu vermarkten. Es gibt allerdings eine Ausnahme: Für diejenigen Unternehmen, die sich aufgrund von Brand Safety-Aspekten bewusst gegen Platzierungen in allen Umfeldern von Corona-Themen entscheiden, entfällt Reichweite. 

Das Freizeit- und Kaufverhalten der Nutzer verlagert sich gerade stark von Offline zu Online, und auch der Shift im Konsumverhalten wird in diese Richtung beschleunigt. Die Surfaktivitäten und die Nutzung von Apps haben sich stark erhöht, vor allem Social Media-Apps, Audio-on-Demand wie Spotify, Spiel-Apps, Nachrichten-Apps, Bildungs-Apps und Sport-Apps verzeichnen einen Anstieg. Auch der Konsum von TV-Inhalten sowie Streaming haben extrem zugenommen. Außerdem ist das Interesse an Gesundheitsthemen angestiegen: Nutzer interessieren sich verstärkt dafür, was sie tun können, um gesund zu bleiben. Was bedeutet das für Unternehmen?

Formate wie Podcasts, Whitepaper, Newsletter, Videos und Webinare in Verbindung mit Leadgenerierung sind nichts Neues, gewinnen aber in Zeiten fehlender (Kunden-)Nähe massiv an Relevanz. Die Preise auf den Plattformen sind aktuell günstig, denn es sind viel mehr Leute über den ganzen Tag verteilt und länger online unterwegs – und dadurch ist mehr Inventar verfügbar.

Aktuelle Möglichkeiten und Chancen

Was kann (oder sollte jetzt sogar) auf Ihrer Agenda stehen? Und mit welchen Maßnahmen und Formaten lassen sich die einzelnen Punkte jeweils angehen, um die besten Ergebnisse zu erzielen?

1. In den Markenaufbau investieren und Awareness schaffen

Durch den extrem gestiegenen Konsum von digitalen Inhalten sollte gerade jetzt in den Markenaufbau investiert werden. Ob über Standard-Banner in relevanten Umfeldern oder über das Targeting von Daten-Segmenten, die zu Ihrer Zielgruppe passen: Programmatic-Advertising bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, Ihre Zielgruppe zu erreichen. Mit großen, aufmerksamkeitsstarken Sonderformaten steigern Sie zusätzlich den Wiedererkennungswert und somit die Awareness für Ihre Marke. Oder setzen Sie auf Platzierungen im Umfeld thematisch zu Ihnen passender Apps – in den Zeiten stark gestiegener App-Nutzung erreichen Sie Ihre Zielgruppe besonders gut. Mehr Aufmerksamkeit versprechen auch die derzeit sehr beliebten Unterhaltungskanäle im eigenen Zuhause. Im Kontext von Fernsehen, Video-on-Demand und Livestreaming werden Ihre Ads jetzt von besonders vielen Menschen wahrgenommen – mit einer Addressable TV bzw. Connected TV-Kampagne. Nicht zuletzt empfehlen wir auch Platzierungen innerhalb redaktioneller Artikel und vor allem auf Nachrichtenportalen.

2. Sich im digitalen Neu-Geschäft orientieren

Wer erst im Zuge der Corona-Krise sein Business auf den digitalen Bereich ausgedehnt hat und mehr über seine Zielgruppe herausfinden möchte, profitiert von Umfrage-Formaten, die in geeigneten Umfeldern platziert werden. So erhalten Sie wertvolle Antworten auf Ihre Fragen und positionieren Sie sich gleichzeitig im Relevant Set Ihrer potenziellen Zielgruppe– z. B. indem Sie als Online-Shop erfragen, wie hoch die akzeptierten Versandkosten wären.

3. Lead-Generierung forcieren

Lead-Generierung gewinnt gerade sehr stark an Bedeutung und kann durch Online Media zum Beispiel in Kombination mit den unter Punkt 2 (Sich im digitalen Neu-Geschäft orientieren) intelligent forciert werden. Über die für Ihr Business relevante Frage lassen sich Nutzer bereits vorqualifizieren, um sie im nächsten Schritt dazu zu bewegen, sich z. B. für Ihren Newsletter anzumelden. So erhöhen Sie schnell die Zahl potenzieller Kunden und eine passende CRM-Newsletter-Strategie sorgt anschließend dafür, dass diese zu loyalen Kunden werden.

4. Branchenaufwind nutzen

Besonders gute Chancen in der aktuellen Situation ergeben sich für Unternehmen aus der Gesundheitsbranche, der Nahrungsmittelindustrie sowie für Remote Education (Kurse, Webinare, etc. für Schüler und Erwachsene) und B2B Organisations-Tools. Äußerst erfolgversprechend sind derzeit App Download-Kampagnen – zum einen aufgrund der verstärkten Nutzung von Apps allgemein, zum anderen, weil viele Menschen auf der Suche nach digitalen Alternativen zu Aktivitäten sind, die bisher offline stattgefunden haben.

5. Übergangslösungen bewerben

Wenn das aktuelle Business betroffen ist, können Leads, Vorbestellungen, Gutscheine etc. eine gute Übergangslösung sein, um kurzfristig die Liquidität zu sichern und direkt voll durchstarten zu können, wenn die Normalität zurückkehrt. Abhängig von Ihren konkreten Zielen können wir Ihnen die jeweils geeigneten digitalen Kanäle anbieten, um diese bestmöglich zu erreichen.

6. Aufmerksamkeit auf digitale Events

Veranstaltungen sollten nach Möglichkeit in ein digitales Format transferiert werden, um die Kosten von Ausfällen gering zu halten. Wenn Anreisewege wegfallen, könnte das Teilnahmeinteresse sogar steigen. Daher sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Events verstärkt Aufmerksamkeit bekommen – durch eine Bewerbung in Online-Medien! Wir empfehlen beispielsweise ein Format zu nutzen, das im Anschluss an eine themenrelevante Umfrage Anmeldungen mit nur einem Klick ermöglicht.

Möglichkeiten und Chancen nach der Krise

Was sollte auf der Agenda stehen, um die in der Corona-Krise gewonnene Marktposition zu halten oder sie zurückzugewinnen?

1. Awareness aufrecht erhalten oder zurückgewinnen

Nachdem die Corona-Krise vorbei ist, werden die Menschen wieder sehr viel mehr Zeit draußen verbringen, um die “verlorene” Zeit nachzuholen und Familie und Freunde zu treffen. Nutzen Sie hier die Chance, sich mit Digital-Out-of-Home Werbung im wieder belebten, öffentlichen Raum zu präsentieren! Die digitale Variante bietet gegenüber der Offline-Plakate sehr viel präzisere Targeting-Optionen für Ihre Zielgruppe, z. B. hinsichtlich Geographie und Tageszeit. So vermeiden Sie große Streuverluste und sparen Budget.

Auch Video-Formate sind sehr aufmerksamkeitsstark und sind damit sehr gut geeignet, sich bei der Zielgruppe zu positionieren. Wir helfen Ihnen gern, aus der Vielzahl möglicher Platzierungen die am besten geeigneten auszuwählen und Kampagnen zu steuern.

Selbstverständlich können auch hier die vielfältigen Möglichkeiten von Programmatic-Advertising, die bereits unter Punkt 1 (In den Markenaufbau investieren und Awareness schaffen) unter Aktuelle Chancen und Möglichkeiten beschrieben wurden, eingesetzt werden: z. B. mit dem Fokus auf Daten-Segmente, die zu Ihrer Zielgruppe passen und / oder auf Sonderformate, die den Wiedererkennungswert steigern.

2. Anzahl der potenziellen Kunden ausbauen / Neue Leads generieren

Wenn Sie nach der Corona-Krise schnellstmöglich Ihre Lage verbessern und den Abverkauf steigern müssen, ist hochwertiger Traffic für Ihre Website ein richtiger und wichtiger Weg. Hochqualifizierte Nutzer lassen sich sehr gut mit Native-Advertising-Kampagnen erreichen und auf Ihre Website weiterleiten. Ihre Ads werden hierbei auf hochwertigen Websites und im dazu passenden Look platziert

Auch mit In-Text Platzierungen in passenden redaktionellen Umfeldern lassen sich ganz gezielt diejenigen Nutzer auf Ihre Website leiten, die an Ihren Themen Interesse haben und somit aussichtsreiche Neukunden sind. Zugleich sorgen diese Platzierungen für Brand Awareness, ein Effekt, der mit aufmerksamkeitsstarken Sonderformaten, die viel Raum für Kreativität ermöglichen, noch verstärkt werden kann.

Ein großer Vorteil: Sowohl bei Native-Advertising-Kampagnen als auch bei In-Text Platzierungen entstehen nur bei Klick auf die Werbemittel Kosten, was das Risiko für Sie als Werbetreibenden minimiert. Zudem ist es bei beiden Kampagnenformaten möglich, die relevante Zielgruppe gezielt zu targeten und somit Streuverluste zu minimieren

Welche der Maßnahmen möchten Sie auf Ihre Agenda setzen? Wir unterstützen Sie gern und können Sie dank unserer langjährigen Expertise umfassend beraten, welche Digital Media-Strategie in diesen Zeiten die passende für Ihre individuellen Ziele ist.

Profitieren Sie von unserem Angebot einer kostenlosen 30-minütigen Beratung zu Ihren speziellen Herausforderungen!

Jetzt Kontakt aufnehmen!

SEO | SEA | Social Media | CRM | Branding |
Performance & Sales | Internationalisierung

 

3. Web Analytics – Erfolgsfaktor Datenanalyse

Warum Web Analytics?

Die Wichtigkeit von Web Analytics steht außer Frage – die Aktivitäten (potenzieller) Kunden (User) im eigenen Online Shop oder auf dem eigenen Portal zu kennen, sollte zum Handwerkszeug eines jeden Marketers gehören. Obgleich es im Digitalen in Gegensatz zum Offline Store eben möglich ist, alles zu beobachten und zu analysieren, beschränken sich die meisten Unternehmen auf wenige, standardisierte Auswertungen. Dabei erlauben tiefer gehende Auswertungen nicht nur, das Mediabudget besser zu investieren, sondern auch den Website-Aufbau, die Zielgruppe, die Inhalte und die Taktiken zu hinterfragen und zu optimieren. Allerdings sind diese Analysen mit Aufwand verbunden, weshalb eine Automatisierung der Analyse und der Visualisierung extrem hilfreich ist. Gerade in etwas ruhigeren Phasen wie vielleicht gerade jetzt ist es eine gute Idee, sich diesem Projekt zu widmen, um zukünftig besseres datengetriebenes Marketing betreiben zu können.

Wir stellen Ihnen 4+1 Schritte für das Projekt „Web Analytics” vor, die Ihnen spannende Möglichkeiten aufzeigen. Die Ausführungen beziehen sich auf das Tool Google Analytics.

Schritt 1: Definition der Ziele und Einrichtung der Ziele mit dem Google Tag Manager (GTM) in Google Analytics

Stellen Sie sich zunächst die Frage, was Besucher Ihrer Website, auf Ihrem Portal machen wollen bzw. welchen Zweck Ihr Portal erfüllen soll.

Bei einem Shop ist das ganz klar: kaufen. Aber auch hier ist es interessant, ob es – gerade bei nicht schnelldrehenden Produkten, die viele Touchpoints bis zur Conversion haben – Zwischenziele vor dem Kauf gibt, die genutzt werden können, um das Marketing zu bewerten? Das könnten beispielsweise sein: 

    • Video-Views
    • Produktdetailseiten
    • Aufruf bestimmter Informationsseiten
    • Produkte in den Warenkorb gelegt
    • Start der Buchungsstrecke
    • Standortsuche der Filialen

Bei nicht-transaktionalen Websites gestaltet sich das schwieriger, aber auch hier können die Zwischenziele auch genutzt werden, darunter beispielsweise:

    • Whitepaper Downloads
    • Kontaktformular ausfüllen
    • Klick auf Kontakt
    • Scrolltiefe

Wir empfehlen für solche Websites eine mehrstufige Engagement-Level-Logik, die in einem Mini-Algorithmus mehrere quantitative Variablen miteinander kombiniert.

Nachdem also die Zwischenziele definiert sind werden diese als Events im Tag Manager (GTM) angelegt.

Schritt 2: Analyse der Performance des Traffics

In Google Analytics können unter dem Punkt „Akquisition“ alle Traffic-Akquisitionskanäle eingesehen werden, besonders übersichtlich ist der Bericht „Channels“. Im Bereich „Conversions“ am rechten Rand der Tabelle können nun alle im GTM eingebauten Zielvariablen ausgewählt werden. So können die Akquisekanäle nicht nur auf die Standard-Onpage-KPIs, sondern auch auf Sales, aber eben auch hinsichtlich der selbst definierten Ziele verglichen werden. Wählt man „Vergleich“ aus (s. Screenshot, 4. Element

kann man sehr einfach und schnell visuell den Vergleich jedes einzelnen Kanals zum Website-Durchschnitt sehen. Jetzt muss im Dropdown-Menü nur noch die passende Zielvariable ausgewählt werden und die Effektivität jedes Kanals ist sofort sichtbar. Dies ist natürlich auch für alle tiefer gelegenen Dimensionen wie bspw. Keyword, Motiv, Quellseite, Kampagne und Landingpage möglich.

Mit Segmenten kann man User filtern, die ein bestimmtes Ereignis / eine bestimmte Bedingung erfüllen, z. B.

    • den Einstieg über eine Aktions-Landingpage (s. Screenshot)
    • das ausgelöste Event-Pixel (wie in Schritt 1 beschrieben)

So können Segmente unterschiedlicher User-Gruppen gebildet werden, um sie in der Tabelle miteinander zu vergleichen und Fragestellungen wie diese beantworten zu können:

    • Wie performt eine Zielgruppe im Vergleich zu einer anderen oder im Vergleich zur Grundgesamtheit?
    • Welcher Kanal wird von welcher Zielgruppe primär genutzt?

Mit diesen Zahlen lassen sich wertvolle Insights sowohl für die zukünftige Mediaplanung als auch für die Optimierung der Kampagnen gewinnen.

Schritt 3: Analyse der Performance der Website

Für diese Analyse bietet sich der Bericht Verhalten / Websitecontent an. Auch hier kann durch das Nutzen von Segmenten ermittelt werden, welche URLs primär von Käufern aufgerufen werden. Folgerichtig sollte der Userflow künftig so gesteuert werden, dass alle Website-Besucher eben jene Seiten aufrufen, die verstärkt zu Käufen führen, sogenannte „Verkaufsvorbereitende Seiten“. Mit A/B Tests im Rahmen Ihrer Conversion-Rate-Optimierung (CRO) lässt sich herausfinden, wie Sie darauf hinwirken können. Mehr Einblicke in dieses Thema geben wir in einem späteren Teil dieser Serie.  

Spannende Einblicke gibt auch die Site Search: Hier sehen Sie, was Ihre User tatsächlich bei Ihnen suchen. Vergleichen Sie dies zwischen den eingerichteten Segmenten, sehen Sie beispielsweise, was speziell Käufer suchen – ein wichtiger Hinweis darauf, was prominent auf der Startseite und in der Navigation angeteasert werden sollte.

Darüber hinaus generieren Sie aus diesen Daten eine sehr gute inhaltliche Basis für kommende Kampagnen und Search-Marketing (sowohl für paid als auch für organic).

Gibt es eventuell auch Suchanfragen, die besonders hohe Exit Rates haben? Dann sollten Sie Ihre Suche (zumindest in diesen Punkten) optimieren!

Weitere wichtige Analysen betreffen natürlich die Website-Geschwindigkeit, insbesondere auf mobilen Endgeräten, aber auch die demographischen Daten der Besucher – Ihrer echten Zielgruppen.

Schritt 4: Datenvisualisierung mit Google Data Studio (GDS)

Für die beschriebenen Analysen sollte sich jeder Marketingverantwortliche regelmäßig Zeit nehmen, nicht nur in der Corona-Krisenzeit. Um die einzelnen Schritte nicht jedes Mal neu durchführen zu müssen, bietet es sich an, mit Google Data Studio ein Dashboard einzurichten – so sind alle Auswertungen übersichtlich visualisiert und ich Echtzeit aktualisiert. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Dashboards können in verschiedenen Detailtiefen  angelegt werden, sodass jeder Stakeholder vom CEO bis zum Entwickler mit den für sie relevanten Daten versorgt ist, ohne bei jeder Anfrage ein manuelles Reporting erstellen zu müssen.

Gehen Sie noch einen Schritt weiter:

Wenn Sie zusätzlich eine datengestützte Attribution einbauen (nicht das Standard-Angebot von Google Analytics), das sowohl Ihre Online- als auch Ihre Offline-Aktivitäten berücksichtigt, gehen Sie als Mitglied der Champions League im digitalen Marketing aus der Corona-Krise heraus und werden beeindruckende KPIs erzeugen.

Mehr zum Thema Attributionsmodellierung lesen Sie in der Website Boosting im Beitrag „Datengetriebene Attribution bei Air Berlin” von Pascal Volz, Geschäftsführer von fischerAppelt, performance: https://shrtnr.link/M7/

Teil 4: Werbung in sozialen Netzwerken

Die sozialen Netzwerke sind immer präsent, aber in Zeiten von Social Distancing kommt ihnen noch mehr Bedeutung zu als zuvor. Das betrifft nicht nur die private Nutzung. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Facebook, Instagram & Co. als Vertriebskanal zu nutzen? Oder nutzen Sie Social Media bereits für Sales-Ziele?

Unsere sechs Strategien liefern Ansätze sowohl für die weitere Optimierung als auch den initialen Aufbau:

  1. Jetzt ist die beste Gelegenheit: Traffic im Internet ist gerade besonders günstig. 
  2. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie weiterhin für Sie da sind. 
  3. Heute wichtiger denn je: Profitieren Sie von unseren persönlichen Kontakten zu allen sozialen Netzwerken.
  4. Social Media Frühjahrsputz: Achten Sie besonders jetzt auf den Kontext!
  5. Fit für die Zukunft: Richten Sie den vollen Fokus auf digitale Kanäle!
  6. Zeit für frischen Wind: Erschließen Sie neue Netzwerke für sich!

6 Strategien für Werbung in sozialen Netzwerken

1. Jetzt ist die beste Gelegenheit: Traffic im Internet ist gerade besonders günstig.

Eine Reihe von Unternehmen hat ihre Werbeetats wegen der Krise gekürzt – dadurch entsteht ein Umfeld mit weniger Konkurrenz und günstigeren Preise. Außerdem verbringen aktuell mehr Menschen Ihre Zeit online, wodurch sich die Reichweiten deutlich erhöht haben

2. Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie weiterhin für Sie da sind

Ob mit oder ohne unterstützende Werbung: Zeigen Sie bestehenden und potenziellen Kunden, dass Sie weiterhin da sind, indem Sie Content erstellen und den Kanal pflegen. Mit regelmäßigen Update-Postings rund um Lieferbedingungen, Lagerbestände etc. bleiben Sie sichtbar und mit Ihren Kunden in Kontakt – und Ihre Kunden mit Ihnen.

3. Heute wichtiger denn je: Profitieren Sie von unseren persönlichen Kontakten zu allen sozialen Netzwerken

Auch Facebook, LinkedIn und Co. sind durch die aktuelle Krise beeinflusst, und es kann bei der Überprüfung der Werbeanzeigen zu längeren Wartezeiten kommen. Gerade bei neuen Werbekonten kann die Freigabe durch die Anbieter bis zu sieben Tage in Anspruch nehmen. Als Spezialisten für Paid Social Kampagnen haben wir persönliche Ansprechpartner bei allen sozialen Netzwerken und können auf einen zeitnahen Kampagnenstart hinwirken.

4. Social Media Frühjahrsputz: Achten Sie besonders jetzt auf den Kontext

Wann haben Sie das letzte Mal alle Ihre laufenden Kampagnen gecheckt? Beugen Sie negativen Kommentaren und anderen, ungewollten Reaktionen vor, indem sie Ihre Anzeigen hinsichtlich ihres Eskalationspotenzials überprüfen. Auch Themen, die auf den ersten Blick nichts mit der Corona-Krise zu tun haben (wie z. B. Hinweise auf Urlaubs-Feeling, Familienzeit oder Festivals), könnten in der aktuellen Zeit deplatziert wirken. Wenn Sie also nicht unbedingt mit Ironie arbeiten wollen: Pausieren Sie diese Ads erst einmal.

Werbeanzeigen mit direktem Bezug zu Covid-19 sind schwierig zu platzieren. Twitter beispielsweise lehnt strikt alle Anzeigen mit Inhalten wie Covid-19, Corona-Virus etc. ab, wenn sie nicht von der Regierung oder autorisierten Unternehmen geschaltet werden. Auch wenn es bei Facebook und LinkedIn diese strikten Filter (bisher) nicht gibt, sollten Sie auch hier auf das Thema und das Wording achten.

5. Fit für die Zukunft: Richten Sie den vollen Fokus auf digitale Kanäle

Die letzten Wochen haben gezeigt: Jetzt ist eine Fokusverlagerung auf Online sinnvoller und wichtiger denn je. Und was eignet sich besser als Werbung in sozialen Netzwerken? Gerade in der aktuellen Zeit sind Facebook, Instagram & Co. eine der wenigen Möglichkeiten, sich zu verständigen. In 2019 war jeder Deutsche täglich bereits im Durchschnitt 79 Minuten auf Social Media Kanälen unterwegs.1) Nutzen Sie als Unternehmen dieses Konsumentenverhalten, indem sie in sozialen Netzwerken Werbeanzeigen schalten. Ein großer Vorteil digitaler Werbung im Vergleich zu Offline-Werbung liegt darin, dass erstere sich unendlich skalieren, flexibel aussteuern und gegebenenfalls auch ad hoc stoppen lässt, um flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können.

Shop-Betreibern bieten sich darüber hinaus noch weitergehende Möglichkeiten: z. B. können bei Facebook Produktpaletten eingepflegt werden, um daraus dynamische Anzeigen zu generieren (Dynamic Product Ads). Mithilfe des Algorithmus kann so jeder Nutzer das für ihn passende Produkt angezeigt bekommen und auf die für ihn zugeschnittene Landingpage geleitet werden.

1) https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160137/umfrage/verweildauer-auf-social-networks-pro-tag-nach-laendern/

Möchten Sie:
über Instagram oder Facebook Bekleidung, Brillen oder Uhren verkaufen? Mit uns erreichen Sie passgenau die Zielgruppen, die sich für Ihre Produkte interessieren könnten.

… als kleines Restaurant Ihre Pizza am Wochenende verkaufen? Mit dem Werbezeitplan können wir stundengenau bestimmen, wann Ihre Anzeigen ausgespielt werden.

… Ihre Mund-Nasen-Schutzmasken in Ihrer Stadt an Selbstabholer verkaufen? Mit lokalem Targeting begrenzen wir die Ausspielung der digitalen Werbung auf einen bestimmten Radius rund um Ihren Standort.

Sprechen Sie uns an!

Wir finden mit Ihnen gemeinsam für jedes Ziel das passende Kampagnen-Setup!

SEO | SEA | Social Media | CRM | Branding |
Performance & Sales | Internationalisierung

6. Zeit für frischen Wind: Erschließen Sie neue Netzwerke für sich!

Gehen Ihre Umsätze zurück? Erschließen Sie sich über weitere Social Kanäle neue Zielgruppen! Ein verstecktes Vertriebspotenzial für verschiedenste Produkte bietet beispielsweise Pinterest. Der oftmals unterschätzte Kanal hat weltweit über 300 Millionen Nutzer und 84 % der Konsumenten nutzen Pinterest, wenn Sie vor einer Kaufentscheidung stehen – also zweifellos auch ein Sales-Kanal, den es sich lohnt zu testen.

Darüber hinaus sind wir Experten für das gesamte Spektrum an Kanälen wie z. B. Facebook, Instagram, LinkedIN, XING, Twitter, Snapchat und TikTok. Jeder Kanal hat seine eigenen Hauptzielgruppen und je nach Ihrer Zielstellung stellen wir das zu Ihnen passende Kanalset zusammen. Während Sie mit Snapchat und TikTok eher jüngere, jugendliche B2C-Zielgruppen erreichen, sind LinkedIn und XING für die B2B-Ansprache prädestiniert ist.

Customer Relationship Management & E-Mail-Marketing – in Krisenzeiten wichtiger denn je

Coronakrise – nicht ohne CRM!

In Krisenzeiten geht der erste Reflex des Handelns oftmals in die Richtung, sich zunächst auf das offensichtlich Notwendigste zu fokussieren und somit dafür zu sorgen, dass das Business irgendwie weiterlaufen kann. Wenn es ums Überleben geht, werden Marketing-Budgets und -Themen gern als Erstes zurückgestellt. Das ist auf den ersten Blick nachvollziehbar, auf den zweiten jedoch nur kurzfristig gedacht: Denn nichts ist so wichtig wie die Kunden von morgen und ohne Kunden führt kein Weg aus der Krise. Die bereits aufgebauten, mitunter langjährigen Kundenbeziehungen sollten nicht unbedacht aufgeben werden. Mehr noch: Gerade in Krisenzeiten zeigt sich – wie im privaten Bereich – echter Zusammenhalt. Zeigen Sie, dass Sie auch in schwierigen Zeiten kundenorientiert bleiben und auch größeren Herausforderungen gewachsen sind – und mit schnellen, kreativen Lösungen reagieren können.

E-Mail Boom

Die E-Mail-Kommunikation als klassischer CRM-Kanal bietet dabei gleich mehrere Vorteile: Es ist ein sehr kostengünstiger Kanal, mit dem außerdem unterschiedlichste Zielgruppen unabhängig von nicht beeinflussbaren Tool-Algorithmen erreicht werden können. Darüber hinaus erfährt die E-Mail jetzt in der Coronazeit gerade eine Art Boom: Das Versandvolumen ist im März laut einer Kurzanalyse* um ca. 12,5 Prozent gestiegen, aber auch die Öffnungsrate hat sich im Durchschnitt um 15 bis 20 Prozent erhöht. Für die aktuelle Bedeutung der E-Mail spricht zudem, dass die Reaktionszeit um 25 % gesunken ist.
* Quelle: https://www.artegic.com/blog_de/response-raten-im-e-mail-marketing-steigen-durch-corona-shutdown/

To-do-Liste für E-Mail-Marketing in der Corona-Krise

1. Automatisierte Mailings überprüfen

Die automatisierte Kommunikation muss auf ihre Aktualität in der Krise überprüft werden: Sind z. B. die Angaben in den Transaktionsmails noch zutreffend? Müssen aufgrund der derzeitigen Situation Ergänzungen vorgenommen werden – z. B. Hinweise auf verlängerte Lieferzeiten, weil Ihre Versandabteilung aus Gründen der Ansteckungsvermeidung in reduzierter Besetzung arbeitet? Sie ersparen Ihren Kunden Ungewissheit und schaffen Verständnis, indem Sie über die Hintergründe der veränderten Situation aufklären.

Shops, die neu auch eine Selbstabholung der bestellten Produkte anbieten, sollten ihre Kaufbestätigung um diesbezügliche Hinweise erweitern: Zu welchen Zeiten ist die Abholung möglich oder ist vorab die Vereinbarung einer Abholzeit erforderlich?

Auch bereits vorbereitete, eventbegleitende Mailingserien müssen angepasst oder sogar gestoppt werden. Ein Dankeschön für die Teilnahme an einer Konferenz kann sich derzeit allenfalls auf die virtuelle Variante beziehen. Müssen Events oder bereits fest geplante Termine verschoben werden? Auch das muss zeitnah und klar an alle angemeldeten Teilnehmer kommuniziert werden. Machen Sie das Beste aus der Situation: Die nun verhinderten Teilnehmer interessieren sich ganz offensichtlich für das Thema des Events – wenn Sie nicht alternativ eine virtuelle Konferenz ansetzen können, bieten Sie passende Inhalte beispielsweise in Form einer exklusiven Special Interest-Mailingreihe!

2. “Wir vermissen Sie!”: Mit den Kunden in Kontakt bleiben

Das Einlegen einer mehrmonatigen “Sendepause” in der klassischen Newsletterkommunikation ist nicht empfehlenswert. Auch wenn das eigene Kernprodukt oder die zentrale Dienstleistung aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht verfügbar oder nicht nachgefragt ist, ist es wichtig, (wenigstens) im Posteingang der Kunden sichtbar zu bleiben. Zeigen Sie, dass Sie trotzdem weiterhin da sind, und riskieren Sie nicht, Ihre Kunden möglicherweise an kommunikativere und kommunikationsstärkere Konkurrenten zu verlieren.

Fitnessstudios beispielsweise könnten regelmäßig ihre weiterhin zahlenden(!) Mitglieder auf Online-Kursangebote fürs Heimtraining aufmerksam machen, Tipps zu gesunder Ernährung geben und entsprechende Rezepte präsentieren.

Viele Hotels und Restaurants nutzen die Zwangspause für Renovierungsarbeiten oder andere Neuerungen. Lassen Sie Ihre Kunden daran teilhaben und erzählen Sie beispielsweise in einer kleinen Bilderreihe, worauf sie sich bei ihrem nächsten Besuch freuen können! So bleiben Sie weiterhin sichtbar und zeigen zudem, dass Sie die Zeit gut nutzen und optimistisch sind.

Fluggesellschaften können versuchen, Ihren Kunden die weite Welt auf andere Art und Weise nahezubringen:  Bildstarke Reisereportagen überbrücken beispielsweise eine Weile das Fernweh, lassen aber zugleich von den nächsten eigenen Reiseabenteuern träumen – sobald diese wieder möglich sind. 

3. Offen und transparent kommunizieren

Die Situation ist für alle neu und erfordert teilweise nie zuvor dagewesene Maßnahmen. Mit einer klaren Kommunikation verringern Sie das Gefühl der Ungewissheit bei Ihren Kunden.

Ein Beispiel hierfür ist die Reisebranche: Sobald klar ist, dass einige Länder sich nicht in absehbarer Zeit wieder für den Tourismus öffnen und gebuchte Reisen nicht stattfinden können, sollten Sie Ihren Kunden das auch mitteilen. Mit einer proaktiven Kommunikation Ihrer Vorgehensweise bezüglich noch folgender Stornierungen – z. B. tägliche Evaluierung und Benachrichtigung der betroffenen Kunden mindestens eine Woche im Voraus – reduzieren Sie zugleich das Anfragevolumen in Ihrem Service Center. Dass Kunden in diesem Zug transparent über ihre aus Stornierungen resultierenden Optionen aufgeklärt werden, sollte selbstverständlich sein.

Unternehmen in der Finanzbranche tun gut daran, sich dem Thema Corona und seinen Auswirkungen auf die Kapitalmärkte zu stellen. Mit regelmäßig versendeten Updates mit Einschätzungen der hauseigenen Experten und Antworten auf die häufigsten Fragen werden Kunden mit Ihrer Unsicherheit nicht allein gelassen.

4. Fokus auf relevante Kommunikation

Schießen Sie jedoch nicht über das Ziel hinaus:  Auch der eifrigste Gitarrist benötigt beispielsweise nicht täglich Informationen vom Instrumentzubehör-Händler seines Vertrauens. Versenden Sie Newsletter nur dann, wenn Sie Informationen teilen können, die einen Mehrwert für Ihre Kunden bieten – beispielsweise, indem Sie möglicherweise aufkommenden Fragen Ihrer Kunden zuvorkommen und sie beantworten, bevor sie gestellt werden. Die aktuell gültigen Auflagen in Ihrem Business sowie Ihre Umsetzung interessieren Kunden sicher sehr: Maskenpflicht, Abstandsregeln, geänderte Öffnungszeiten und Limitationen der Personen in Ihrem Ladengeschäft oder Restaurant zum Beispiel. Haben Sie Filialen in unterschiedlichen Bundesländern oder Ländern, und unterscheiden sich die Regelungen? Beachten Sie dies in Ihrer Kommunikation und segmentieren Sie die Inhalte möglichst nach dem Bundesland oder Land, in dem der jeweilige Kunde lebt.

5. Aufschwung im Online-Shopping nutzen

Aus der Situation der vergangenen Monate ergeben sich insbesondere für Online-Händler auch große Chancen: Der durch die stark gestiegene Anzahl der Online-Käufe gewachsene Kundenstamm kann beispielsweise genutzt werden, um vermehrt Wiederholungskäufe (Reaktivierung) oder Upselling zu forcieren. Sollte Ihr Online-Shop auch von den in letzter Zeit häufiger auftretenden Lieferengpässen betroffen sein, bietet es sich an – falls nicht bereits vorhanden – einen “Back in stock”-Alert für interessierte Kunden einzurichten.

Sie wollen in einer Umfrage mehr über die Wünsche und Bedürfnisse Ihrer Kunden erfahren? In Zeiten eines verstärkten Wir-Gefühls dürfen Sie mit höheren Response-Raten rechnen.

6. Günstige Zeit für Leadgenerierung

Angesichts günstiger CPCs bei Google und Facebook lohnt es sich jetzt auch, über eine Adress- und Leadgenerierungskampagne nachzudenken.

Mit diesen sechs Ansatzpunkten haben Sie einen guten Leitfaden an der Hand, der Ihnen hilft, sich in der Corona-Krise im Bereich E-Mail-Marketing / CRM auf die wichtigsten Themen zu fokussieren. Alle Empfehlungen lassen sich jedoch auch auf weniger krisengeprägte Zeiten übertragen.

Haben Sie sich in dem einen oder anderen Beispiel wiedererkannt? Mit unserer jahrelangen Expertise helfen wir Ihnen gern bei der Umsetzung Ihrer Herausforderungen!

Jetzt Kontakt mit uns aufnehmen!

SEO | SEA | Social Media | CRM | Branding |
Performance & Sales | Internationalisierung

Unsere weiteren Leistungen